Poster – Kinder erziehen ohne Geschlechterklischees

Kennt Ihr den Aufruf „Let toys be toys!“ ?

Es begann mit einer Petition im März 2013 gegen das zunehmend geschlechtergetrennte Spielwarenangebot. Seither steht ‚Let toys be toys‚ für einen britischen Verein, der Aufklärungsarbeit in Sachen Rollenklischees und Gendermarketing leistet und sich bei Hersteller*innen und Anbieter*innen dafür einsetzt, Spielzeug für Kinder anzubieten und nicht durch Hinweise und Verpackung nach Geschlecht vorzusortieren.

Und weil das auch unser Anliegen ist, wir uns genau dafür einsetzen, freuen wir uns über den Kontakt zu Let toys be toys nach Großbritannien.

#lettoysbetoys oder in unseren Worten #RausausderFalle :D

Umsomehr freuen wir uns gemeinsam mit dem Verein Let toys be toys ein Poster anbieten zu können: Hier zum >Download in A4<

(Ab 2019 auch als A3-Druck zum Bestellen über unseren Verein)

Kinder erziehen ohne Geschlechterklischees

20 Tipps mit vielen Ideen, wie man im Alltag der Rosa-Hellblau-Falle entkommt, wie man mit Kindern über Rollenbilder im Gespräch bleibt, wie man ihnen helfen kann, eine Stärke zu entwickeln, die es ihnen erlaubt, an eigenen Wünschen festzuhalten und ihren Weg zu gehen, ohne sich in die rosa- bzw. hellblaue Schubladen stecken zu lassen.

Das Poster entstand nach einem Artikel von Dr Finn Mackay: „Raising Boys/Children the feminist way“ in dem auf die einzelnen Punkte ausführlicher eingegangen wird.

Das Poster in der englischen Version gibt es auf den Seiten von Let toys be toys in zwei Größen zum Download: >klick<

Die oben abgebildete deutsche Version des Posters könnt Ihr demnächst bei unserem gemeinnützigen Verein klische*esc e.V. bestellen. Wir hoffen, dass es in vielen Kindertagesstätten, Schulen und Kinderzimmern einen Platz an der Wand bekommt und dazu einlädt, Gespräche darüber zu führen, wie Kindern besonders in einer Zeit, in der Gendermarketing sich in alle Bereiche ausbreitet, mehr Wahlfreiheit ermöglicht werden kann. Ein herzlicher Dank geht an funkynotes für die Umsetzung.

In der Zwischenzeit geht es >hier< zu unserem anderen Poster- und Postkartenangebot.

Mit Grüßen aus der Rosa-Hellblau-Falle :)

von Sascha und Almut

 

 

 

6 thoughts on “Poster – Kinder erziehen ohne Geschlechterklischees”

  1. Wäre es auch möglich, eure Poster als eine pdf zum Selbstausdrucken zum Kauf anzubieten? Mir sind die Preise mit Versand leider zu teuer. :/

    1. Hallo, vielen Dank für das Interesse. Das Poster wird grade noch einmal überarbeitet und steht dann hier auf der Seite zum Download gratis zur Verfügung.

  2. Nr 5 und 15 kollidieren etwas: weinen ja, aber nicht aggressiv… Eine aufgezwungene, unnatürliche und dadurch skurile, gruselige Lebensweise. Punkt 1 bis 3 hätten völlig gereicht. Mich erinnert es stark an die Impfgegner. Da die Erwachsenen auch hier glauben zu wissen, was das Beste für das Kind ist ohne zu schauen was wirklich das Beste für das Kind ist. Am Ende sind die Kinder die Leidtragenden! Denn auch wenn ein Junge stereotypisch „Jungensachen“ hat und lebt und Mädchen Mädchenstereotypisch erzogen wird, heißt das überhaupt nicht, dass er kein liebevoller Hsusmann sein wird und sie keine Karrierefrau. Im großen und Ganzen macht ihr Geld mit unsinniger Panikmacherei!

    1. Das Poster macht Vorschläge und soll anregen, sich Gedanken darüber zu machen, wie sehr Kinder beeinflusst und eingeschränkt werden. Es sind nicht die 10 Gebote, die zur Glückseligkeit führen.
      Natürlich haben Sie recht, dass stereotype Erziehung nicht automatisch zu stereotypem Verhalten führt – und umgekehrt auch nicht. Wenn allerdings ein als Mädchen gelesener junger Mensch die Zeit mit Puppen, Spielküchen, Putzwägelchen, Schönheits-Apps und Model-Serien verbringt (wirklich freiwillig oder doch eher durch gruppendynamische Prozesse gezwungen?), wird das IT-Praktikum unwahrscheinlicher. Und ob ein Junge, dem genau dieses Spielzeug verboten wird und der sich in Ninjago-StarWars-Egoshooter-Gangsta-Rap-Welten verliert, im Care-Bereich arbeiten wird? Ausnahmen bestätigen die Regel, es ist kein Automatismus, aber Statistik und sozial-psychologische Forschung sprechen da leider eine deutliche Sprache. Also keine Panikmache, sondern ein Versuch, Kindern mehr Wahlfreiheit zu ermöglichen.

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